Über mich

Mein Name ist Tina Robitsch, geboren am 07. März 1989.
Als Absolventin der Handelsakademie, Graz, Grazbachgasse, wählte ich weiterführend das Studium für Informationsmanagement an der FH-Joanneum und betreute erfolgreich, gemeinsam mit zwei Studienkollegen, innovative Studienprojekte (mobil Projekt – Lerninhalte für Schulen).

Danach hatte ich das große Glück meinen absoluten Traumberuf bei der KNAPP AG ausführen zu dürfen. Mit Stolz blicke ich auf meine erzielten Erfolge als ISTQB-zertifizierte Software Test Engineerin zurück.

Doch mein Leben nahm eine unerwartete Wende. Es wurde mir das bisher aktive Leben genommen, ich konnte den alltäglichen Herausforderungen nicht mehr selbst nachkommen. Auch im privaten Bereich hat man mir alle Perspektiven auf die Gründung einer eigenen Familie vernichtet. Ab dem Jahr 2018 konnte ich keinen handelsüblichen Rollstuhl mehr benutzen, war nicht mehr transportfähig und konnte demzufolge auch keine einzige Minute im Freien verbringen! Um der erdrückenden Leere und Hilflosigkeit meines „neuen Lebens“ etwas entfliehen zu können, habe ich eine Online-Ausbildung im Behindertenbereich mit Erfolg abgeschlossen.

Meine Chronik
Diese Website ist mehr als nur eine digitale Visitenkarte – sie ist ein Hilferuf und Zeugnis meines unermüdlichen Kampfes um Anerkennung meiner körperlichen Behinderung. Seit der Behandlung eines Orthopäden leide ich an einer Rückenmarksverletzung. Mein Leben ist seither ein Kampf gegen die Windmühlen der zuständigen Behörden, die mich im Stich ließen, als ich am verwundbarsten war und mein Leben an einem seidenen Faden hing.

Meine Grundpflege wurde nicht gesichert und dadurch mein Recht auf selbstbestimmtes Leben missachtet. Mit nur 32 Jahren wollte man mich stationär in Vollbettpflege in einem Mehrbettzimmer unter schwer geistig behinderten Menschen versorgen. Nicht nur, dass es sich bei der Vollbettpflege um eine lebensverkürzende Pflegeform handelt, wurde mir auch keine einzige Minute Freizeitgestaltung zuerkannt. Ganz im Gegenteil, in einem Gutachten wurde mir meine Autonomie zur Gänze abgesprochen. Ich kämpfe seit über sieben Jahren für eine adäquate Grundpflegeversorgung, die erbarmungslos zurückgehalten wird sowie um Aufklärung möglicher politischer Einflussnahmen.

Mein Engagement
Ich bin ein Mensch, der Ungerechtigkeiten und Missstände nicht toleriert, weswegen es für mich immer selbstverständlich war anderen zu helfen um zumindest in meinem Umfeld einen kleinen Beitrag für ein lebenswertes Gemeinsames zu schaffen. Obwohl ich selbst im März 2015 einen schweren Schicksalsschlag erlebt habe, wird dieses Motto für mich weiterhin bestehen bleiben.
Allgemein setzte ich mich gerne für den Tier- und Naturschutz ein. Ich bin davon überzeugt, dass wir eine Verpflichtung für Lebewesen haben, deren Lebensqualität durch das Handeln von Menschen stark beeinträchtigt wird, zu verbessern.

Hobbys & Interessen
Die Natur zu genießen, mit meinem Hund spazieren zu gehen, aktiv zu sein – skifahren, tischtennis, radfahren, raften, reiten und klettern füllten meine Freizeit, bevor mein Alltag von der Pflegebedürftigkeit geprägt wurde. Die Liebe zur aktiven Lebensgestaltung bleibt ungebrochen, trotz der Herausforderungen, denen ich mich gegenübersehe.

Zukunftspläne
Trotz aller Hindernisse habe ich große Fortschritte gemacht und plane voller Optimismus beruflich wieder Fuß zu fassen. Durch zwei motivierte Ärzte und der richtigen Medikation habe ich enorm an Lebensqualität gewonnen und kann einer menschenwürdigen und lebenswerten Zukunft entgegensehen. Auch habe ich schon realistische Pläne für eine berufliche Selbständigkeit und würde mich über alle Maßen auf einen Assistenzhund freuen. Die Umsetzung scheitert jedoch weiterhin an der Übernahme der Grundpflegekosten um ein selbständiges Leben führen zu können. Mein fester Glaube an Gerechtigkeit gibt mir Kraft und Hoffnung eines Tages wieder ein menschenwürdiges Leben führen zu dürfen.

Mein Aufruf
Ich bitte Sie, meine Petition zu unterstützen und zu verbreiten, damit mein Fall gehört wird. Es geht um Würde und Rechte sowie um menschlichen Anstand. Eventuelle Einflussnahmen und Freundschaftsdienste müssen unterbunden werden und haben im Gesundheitssystem sowie bei medialer Berichterstattung nichts verloren. Schaffen wir Transparenz, in dem Fehler aufgezeigt und verantwortungsvoll und mit Respekt vor dem Einzelnen korrigiert werden.

Nutzen Sie bitte die Hashtags um in den sozialen Netzwerken für die notwendige Aufmerksamkeit zu sorgen. Bitte verhelfen Sie mir dazu, dass mein Ruf nach Gerechtigkeit nicht ungehört verhallt.

Mit hoffnungsvollem Blick in die Zukunft,
Tina Robitsch